Corporate Social Responsibility

Die Fähigkeit zu langfristiger Planung sowie der Wille zur Veränderung fundamentaler Werte sind zwei wesentliche Faktoren, die Einfluss auf die Überlebensfähigkeit einer Gesellschaft haben. In diesem Sinne bedeutet Corporate Social Responsibility oder Corporate Sustainability das systematische und langfristige Managen von (zunächst) nicht-finanziellen Risiken und Chancen.

Bildquelle: Gastinger et al., 2015, S. 285

Einflussgrößen auf das wahrgenommene Risiko bei Online-Einkäufen

Das von den Kunden wahrgenommene Risiko bei Online-Einkäufen wird von vielen unterschiedlichen Einflussgrößen beeinflusst, die eng miteinander verknüpft sind, wie die Abbildung veranschaulicht. Das daraus resultierende und individuell wahrgenommene Risiko ist dabei jedoch subjektiv.

Ein funktionales Risiko wird wahrgenommen, weil weder Qualität noch Funktionalität des Produktes verifizierbar sind. Der Online-Händler kann dieser Unsicherheit des Kunden entgegensteuern, indem er etwa nur Markenprodukte anbietet, dem Kunden Rechte zusichert wie beispielsweise eine Umtauschmöglichkeit sowie seinen eigenen Ruf durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit stärkt. Aus Kundensicht besteht ein finanzielles Risiko für den Fall der Rücksendung oder der Reklamation von Waren, aber auch hinsichtlich eines Datenmissbrauchs während der Übertragung von Kreditkartennummern. Eine angemessene Reaktion seitens des Online-Händlers sind alternative Zahlungsmöglichkeiten, beispielsweise Bankeinzug, sowie großzügige AGB. Ein persönliches Risiko empfinden Nutzer hauptsächlich bezüglich eines potenziellen Datenmissbrauchs bei persönlichen Angaben, die für Transaktionen nötig sind. Die Wahrung der Privatsphäre sowie Gewährleistung der Anonymität ihrer Kunden müssen deshalb für Online-Händler oberste Priorität haben. Ein zeitliches Risiko nehmen Kunden im Hinblick auf längere Lieferzeiten wahr, etwa wenn Termine einzuhalten sind bei Geschenkkäufen zur Weihnachtszeit. Der Online-Händler muss deshalb über eine flexible Kapazitätsplanung verfügen. Ein zeitliches Risiko besteht für den Kunden auch im Rahmen von Reklamations- und Umtauschaktivitäten. Das finanzielle Risiko hat dabei den größten Einfluss auf die Kaufentscheidung. Auf die Wahrnehmung des Risikos haben Kaufhäufigkeit, Zufriedenheit sowie das spezifische Selbstvertrauen den größten Einfluss.

Bildquelle: Heinemann, 2019, S. 290

Kundenwertsteigerung im E-Commerce

Um aus umsatzschwachen Kunden profitable Kunden zu machen, stellen ein kompetentes Angebot, attraktive Preise sowie guter Service die Basisanforderungen dar. Darüber hinaus besitzen erfolgreiche Online-Händler die Fähigkeit, Kunden zu animieren, häufiger und mehr zu kaufen. Zielführende Maßnahmen hierbei können etwa Gutscheine, wöchentliche Aktionen oder auch Preisbündel sein.

Kundenbegeisterung drückt sich beispielsweise dadurch aus, wie häufig ein Kunde den Online-Shop bzw. Produkte oder Dienstleistungen an Freunde weiterempfiehlt und im Gegenzug dafür einen Gutschein erhält. Begeisterte Kunden sind – übrigens ebenso wie unzufriedene Kunden – emotional engagiert und kommunizieren intensiv mit Freunden. Kundenbegeisterung führt also zu Wiederkäufen und damit zu Kundenbindung. Kundenbegeisterung wird beispielsweise durch realistische Lieferversprechen, die eingehalten oder übertroffen werden, erreicht oder auch durch kulantes Rückgabeverhalten.

Bildquelle: Heinemann, 2019, S. 96

Strategiemodell für erfolgreiches Content Marketing

Nur mit einer Strategie sind die Ziele des Content Marketing in den Bereichen Produktion, Distribution und Evaluation effizient und nachhaltig zu erreichen. Je mehr Mitarbeiter in den Prozess involviert sind, je größer die Anzahl der verschiedenen Medienformate und je differenzierter die Zielgruppen, desto notwendiger ist eine Content-Marketing-Strategie. Eine ausgereifte Strategie führt dazu, dass sämtliche Inhalte optisch und inhaltlich wie aus einem Guss wirken. Ein Strategiemodell muss einfach strukturiert sein, denn es soll verständlich, pragmatisch und praxisnah sein. Ein Modell der Strategie-Entwicklung kann deshalb in die vier Phasen Markt-Analyse, Strategie-Entwicklung, Umsetzung und Erfolgskontrolle sowie sieben weitere Arbeitsschritte unterteilt werden.

Bildquelle: Hilker, 2017, S. 76

Storytelling ist Narration

Wenn im Storytelling von Geschichte gesprochen wird, dann nicht in der Bedeutung von ‚Historie‘, sondern in der von ‚Narration‘. Storytelling im Sinne einer narrativen Erzählung hat verschiedene Einflussbereiche, die einen besonderen Einfluss auf die Unternehmenskommunikation haben:

  • Storytelling ist eine rhetorische Technik.
  • Der Begriff Storytelling wird verstärkt auch im Journalismus genutzt, der sogenannte narrative Journalismus. Journalisten greifen zunehmend Einzelschicksale auf und erklären anhand der Geschichte eines Einzelnen exemplarisch eine Gesamtsituation.
  • Storytelling taucht auch im Umfeld von Markenführung und Corporate Identity Gründermythen werden abgerufen, die Historie des Unternehmens erzählt, Werte, Mission sowie Vision erläutert.
  • Die ursprünglichen narrativen Konzepte, die eigentlichen Vorbilder des PR-Storytelling stammen jedoch aus Kunst, Literatur, Theater und Film. Hier heißen die Geschichtenerzähler Romanautoren, Dramaturgen und Drehbuchautoren. Diese Form der narrativen Erzählung ist für das Content Marketing spannend, denn diese Künstler vermögen zumeist ihr Publikum zu fesseln und zu inspirieren.

Herausragendes Unternehmens-Storytelling basiert vor allem auf fünf Elementen:

  • Eine sinnstiftende Marke, die den Grund der Geschichte definiert.
  • Ein Held, ein Hauptdarsteller, mit dem sich die Leser identifizieren können.
  • Ein Konflikt, der Spannung in die Geschichte bringt.
  • Emotionen, die den Leser fesseln.
  • Eine multi- bzw. transmediale Erzählweise, die alle Möglichkeiten der modernen Medienwelt zu nutzen weiß.

Tipps zum Storytelling für erfolgreiches Content Marketing

  • Kurze Geschichten prägen sich besser ein.
  • Achten Sie auf eine logische und zusammenhängende Erzählstruktur.
  • Die Hauptperson muss faszinieren.
  • Menschen bevorzugen positive Geschichten.
  • Klare Botschaften und ein roter Faden prägen sich ein.
  • Eine gute Geschichte verfügt über eine Dramaturgie mit Höhen und Tiefen.

Zehn Gründe für eine Content-Strategie

Darum sollten Sie das Thema Content-Strategie auf Ihrer Agenda haben:

  1. Sie brauchen eine Strategie, um mit Ihren Inhalten effizient arbeiten und alle Kanäle klug bespielen zu können.
  2. Weil Sie bisher keinen Überblick über Ihre Inhalte haben.
  3. Weil Sie mit Ihren Inhalten Geld verdienen und Ihre Ziele erreichen wollen.
  4. Content spielt eine wichtige Rolle bei Kundenbindung und Kundentreue.
  5. Content hilft, Ihr Online-Branding aufzubauen.
  6. Content ist die Grundlage für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung.
  7. Kunden sind anspruchsvoll und auch in der virtuellen Welt zählt oft der erste Eindruck.
  8. Weil Sie ein Kosten-Nutzen-Verständnis für Internet-Inhalte entwickeln müssen.
  9. Die Content-Strategie bildet die Grundlage für ein erfolgreiches Content-Marketing.
  10. Weil exklusive und hochwertige Inhalte Ihr größter Wettbewerbsvorteil ist.

Jeder kann Content-Marketing

Jeder kann Content-Marketing! Gerade für Unternehmen mit kleinen oder mittleren Budgets bietet diese Form der Vermarktung Möglichkeiten, die sie mit klassischer Werbung nicht erreichen können. Und diese Unternehmen haben den Vorteil, größere Kontrolle über ihre eingesetzten Budgets zu haben. Stichwort Social-Media-Monitoring. Ein „Muss“ heutzutage.

Binden Sie beispielsweise in der Gastronomie, im Einzelhandel Ihre Kunden in die Gestaltung Ihres Angebotes ein. Lassen Sie Ihre Kunden eigene Rezepte, eigene Kreationen entwickeln oder daran teilhaben.

Sie werden es Ihnen danken.

Tipps für Ihre Content-Recherche

Die folgende Übersicht enthält einige Tipps für Ihre Content-Recherche, mit denen Sie Ideen und Themen für Ihre B2B- und B2C-Content-Planung generieren können:

  • Produktstorys;
  • Marken- und Unternehmens-Geschichten;
  • Warenkunde;
  • Interviews;
  • Branchen-News;
  • Markttrends;
  • Berichte von Messen, Kongressen, Fachveranstaltungen;
  • Blick hinter die Firmenkulissen;

Wechseln Sie die Perspektive. Überlegen Sie, welche Inhalte Sie interessieren würden, wenn Sie Kunde Ihres Unternehmens wären.

Content-Marketing

Immer öfter stehen heute Unternehmen vor der Frage, wie und wo sie ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren sollen. Online, Offline, Crossmedial sind die Fragen des Wo. Das Wie stellt viele Unternehmen vor noch größere Herausforderungen, da die klassischen Kanäle der Werbung, der Öffentlichkeitsarbeit, des Journalismus immer mehr mit den Plattformen im Internet verschwimmen.

Content-Marketing gibt Ihrem Unternehmen die Antwort für eine zielgruppenspezifische Ansprache Ihrer Kunden. Erreichen Sie heute Ihre Kunden Medien- und Plattform-übergreifend am besten mit den für Ihre Kunden wichtigen Inhalten. Mit Geschichten, die weit über klassische Werbung hinausgehen. Mit Geschichten, die Ihrer Zielgruppe zeigen, dass Sie sich um sie kümmern. Mit Geschichten, die zeigen, dass Sie der richtige Ansprechpartner sind, weil Sie über das entsprechende Wissen, die Kompetenz, die Beratung und die Leidenschaft verfügen. Mit Geschichten, die mehr sind als schön verpackte Bilder. Geschichten, die Inhalt haben, die Konstanz haben, die Substanz haben und die gut erzählt sind. Und mit denen Sie Ihre Kommunikationsstrategie vernetzen, offline wie online.

Damit Ihre Kunden einen Vorteil haben, haben Sie den Vorsprung in der Kommunikation. Mit dem entsprechenden Content-Marketing.