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Storytelling im Content-Marketing

Storytelling im Content-Marketing ist heute wichtiger denn je. Kennen Sie das auch: Gute Geschichten und Songs, die Ohrwürmer, bleiben nachhaltig in Erinnerung. Ihre Bilder, Gefühle, die Melodien lassen uns nicht mehr los und tauchen immer wieder vor unserem geistigen Auge, in unserem Gehirn auf.

Mit Storytelling sollen Sie direkt in die Herzen und in den Verstand Ihrer Zielgruppen vordringen. Gut erzählte Produkt- oder Markengeschichten vermitteln ein lebendiges, ehrliches und anziehendes Bild Ihrer Firma, Ihrer Produkte oder Dienstleistungen.

Wichtig sind dabei folgende Prämissen:

  • An wen richtet sich die Geschichte?
  • Welche inhaltlichen Formate bevorzugt Ihr Kunde?
  • Welche Kanäle werden von Ihren Zielgruppen genutzt?
  • In welcher Tonalität wollen Sie die Geschichte erzählen?

Content-Marketing und SEO

Ihre Inhalte bzw. die Wertigkeit Ihrer Inhalte entscheidet auch darüber, wie gut Sie von Suchmaschinen gefunden und wie weit oben Sie gelistet werden. Ich will Ihnen deshalb kurz den Zusammenhang zwischen erfolgreichem Content-Marketing und SEO (Suchmaschinenoptimierung) erläutern.

Google verbessert seinen Such-Algorithmus kontinuierlich, um den Internetnutzern die bestmöglichen Ergebnisse auf ihre Suchanfragen zu liefern. Und nach aktuellem Stand werden Seiten-Inhaber vor allem dann mit guten Platzierungen belohnt, wenn sie qualitativ hochwertige und aktuelle Inhalte für die Nutzer im Internet bereitstellen.

Deshalb helfen Ihnen Themen- und Redaktionspläne dabei, regelmäßig aktuelle und für Ihre Zielgruppen interessante Inhalte zu erstellen.

SEO-Regeln (II)

8. Es gibt schlicht und ergreifend keinen Ersatz für einzigartige, hochwertige und exklusive Inhalte.

9. Die thematische Relevanz sollte für Ihre Website höchste Priorität haben.

10. SEO lässt sich nie zu 100 % beherrschen. Im Laufe der Seitenoptimierung wird es immer wieder neue Erkenntnisse und Überraschungen geben.

11. Lernen Sie von der Konkurrenz. Analysieren Sie deren Strategien.

12. Investieren Sie nicht in den Link-Aufbau, sondern in den Aufbau Ihres Kundenstamms.

Der richtige Einsatz von Keywords

An welchen Textstellen im Web setzt man Keywords richtig ein, wie integriert man sie am besten? Hier eine nützliche Übersicht:

  • in Überschriften und Subheadlines (H1 bis H3)
  • bereits am Textanfang für die richtige Gewichtung
  • in Title und Description
  • in Verlinkungen (sprechende Links)
  • gleichmäßig verteilt im Fließtext
  • in Bildunterschriften, Bildbenennungen, Bildtexten und ALT-Tags
  • in Social-Media-Meldungen und Pressetexten

Inhalte für Produkttexte

Folgende Inhalte für Produkttexte könnten Ihre potenziellen Kunden interessieren:

  • Funktionalität des Produktes
  • Modifikationen gegenüber Vorgängermodell
  • Herstellungsprozess
  • Materialbeschaffenheit
  • Qualität
  • Vorteile
  • Preisvorteile
  • Vorteile im Vergleich zum Wettbewerb
  • Testsiege, Gütesiegel
  • Garantien, Serviceleistungen
  • Anwendungsbeispiele
  • Pflegetipps
  • Testimonials
  • Herstellerphilosophie
  • Innovationen
  • Presseerwähnungen

Storytelling in der Marketing-Kommunikation

Storytelling in der Marketing-Kommunikation ist eine Methode, Inhalte aufzubereiten, aber auch eine Sicht auf die Welt. Fernab der klassischen, verbrauchten Werbesprache der Superlative sucht Storytelling immer die Handlung, die Veränderung bedeutet. Und diese bezieht auch die weniger Erfolgreichen, die weniger Gloreichen, den Zweifel mit ein.

Das Finden, Recherchieren und Aufbereiten von guten Geschichten ist ein durchaus zeitintensives Unterfangen. Das schlägt auch auf das Budget durch.

Gute Geschichten zu erkennen und deren Viralität abzuschätzen, ist längst ein Rüstzeug erfolgreicher Marketingkommunikation.

Die fünf Bausteine einer guten Geschichte

Wer Storytelling betreiben will, sollte auf jeden Fall die fünf Bausteine einer guten Geschichte beherzigen.

  1. Jede gute Geschichte braucht einen guten Grund erzählt zu werden. Für eine gute Geschichte brauchen Sie einen Anlass und eine Mission.
  2. Jede gute Geschichte braucht einen Helden, Erzählen Sie die Geschichte einer Person, mit der sich Ihr Publikum identifizieren kann.
  3. Jede gute Geschichte beginnt mit einem Konflikt. Es geht um Herausforderungen, vor denen Ihre Hauptfigur steht.
  4. Jede gute Geschichte berührt Ihr Publikum emotional. Storytelling ist immer auch Unterhaltung.
  5. Jede gute Geschichte ist viral und wird weitererzählt.

Erzählungen im Public Relations-Management

Erzählungen im Public Relations-Management können folgende Funktionen unterstützen:

  • Identitätsmanagement: Um eindeutig identifizierbar und unterscheidbar zu sein, entwickeln Unternehmen im Laufe ihrer Geschichte eine unverwechselbare Identität. Erzählungen unterstützen diesen Prozess, in dem sie Motive, Handlungsweisen und Leistungen des Unternehmens konsistent und nachvollziehbar kommunizieren.
  • Aufmerksamkeitsmanagement: Geschichten wecken Aufmerksamkeit. Sie enthalten Faktoren wie Eindeutigkeit, Erfolg, Nähe, Faktizität, Emotionalisierung und Personalisierung.
  • Deutungsmanagement: Wer öffentlich kommuniziert, begibt sich auch in einen Wettbewerb um die Deutungshoheit. Erzählungen vermitteln durch ohre narrative Struktur Deutungsmuster.

Storytelling in der Öffentlichkeitsarbeit

Nutzen Sie die Möglichkeiten von Storytelling in der Öffentlichkeitsarbeit. Setzen Sie bewusst Geschichten ein, um Ihre kommunikativen Unternehmensziele zu erreichen. Beachten Sie die Faktoren Zielgerichtetheit, Zielgruppenorientierung sowie Inszenierung.

  • Storytelling in der Öffentlichkeitsarbeit ist der strategische Einsatz von Geschichten in der Unternehmenskommunikation zur Erreichung definierter kommunikativer Unternehmensziele. Im Wesentlichen spielen bei der Inszenierung von Geschichten die Kernbotschaften oder Werte des Unternehmens eine Rolle.
  • Storytelling vermittelt Fakten über Ihr Unternehmen in Form von authentischen, emotionalen Geschichten, die bei internen wie externen Zielgruppen nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Web-Content: Die häufigsten Fehler

Vermeiden Sie folgende Fallen, die den Umgang mit Web-Content erschweren:

  1. Keine klaren Zielvorgaben.
  2. Planlose Content-Produktion.
  3. Mangelndes Verständnis für den wirtschaftlichen Wert von guten Inhalten.
  4. Masse statt Klasse.
  5. Kein Budget für Content.
  6. Unrealistische Vorstellung von Timing und Umsetzung textbasierter Content-Projekte.
  7. Content-Erstellung ohne Themenplanung und Produktionskalender.
  8. Falsche Zielgruppenansprache.
  9. Mangelndes cross-mediales Denken.