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Schlagwort-Archiv Social Media

Checkliste für wertvollen Content

Quelle: Zand, 2017, S. 100.

Social-Media-Plattformen

Die Grundtendenzen der sozialen Plattformen hinsichtlich ihrer Einordnung und inhaltlichen Ausrichtung verdeutlicht die Abbildung in lebensnaher Weise. Während Twitter und Snapchat stark auf den Moment fixiert sind, wird in Facebook ein Bekenntnis zur Marke oder einem Unternehmen abgegeben, es wird aktiv in den Dialog eingestiegen und berichtet, was ist. Auf YouTube dominieren Video-Botschaften, Instagram und Pinterest bevorzugen die bildhafte Inszenierung. Auf den Business-Netzwerken wie LinkedIn und XING erfolgt ein fachlicher Austausch, eigene Qualifikationen sowie Geschäftsinteressen werden präsentiert. Auf Tumblr schließlich wird zu allen möglichen Themen gebloggt.

Bildquelle: Kreutzer, 2018, S. 33

PESO-Modell

Das PESO-Modell

Es ist das aktuell umfassendste Modell zur Darstellung der Medien und Kanäle zur Content Distribution. Die Abkürzung PESO steht dabei für Paid, Earned, Shared und Owned Media. Die Auswahl des Mediums, der Kanäle sowie der Instrumente erfolgt in Abhängigkeit von der Zielgruppe und den Marketingzielen. Bei Paid Media zahlt ein Unternehmen für die Platzierung von Inhalten auf Medien und Plattformen. Inhalte zu einem Unternehmen, die von anderen freiwillig und ohne Bezahlung publiziert werden, werden als Earned Media bezeichnet. Über soziale Medien durch Nutzer freiwillig geteilte, kommentierte und diskutierte Inhalte eines Unternehmens beinhaltet die Gruppe der Shared Media. Veröffentlichungen von Inhalten auf unternehmenseigenen Webseiten und anderen Kanälen fallen in den Bereich der Owned Media. Die verschiedenen Medientypen interagieren stark miteinander.

Bildquelle: Auler et al., 2019., S. 116

Textieren im Content Marketing

Für ein erfolgreiches Content Marketing müssen Ihre Webtexte für die Leser leicht zugänglich sein. Die folgende Checkliste gibt Ihnen dazu einige Tipps:

  • Texte in Absätze gliedern
  • Zwischenüberschriften verfassen
  • Tabellen und Aufzählungszeichen verwenden
  • das Wichtigste an den Anfang stellen (Prinzip der umgekehrten Pyramide im Netz)
  • einfache Sprache und positive Ausdrücke
  • kurze Texte, Sätze und Wörter
  • persönliche Ansprache verwenden
  • praktische Beispiele nutzen
  • aktiv statt passiv schreiben
  • Adjektive nutzen

Content-Marketing

Immer öfter stehen heute Unternehmen vor der Frage, wie und wo sie ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren sollen. Online, Offline, Crossmedial sind die Fragen des Wo. Das Wie stellt viele Unternehmen vor noch größere Herausforderungen, da die klassischen Kanäle der Werbung, der Öffentlichkeitsarbeit, des Journalismus immer mehr mit den Plattformen im Internet verschwimmen.

Content-Marketing gibt Ihrem Unternehmen die Antwort für eine zielgruppenspezifische Ansprache Ihrer Kunden. Erreichen Sie heute Ihre Kunden Medien- und Plattform-übergreifend am besten mit den für Ihre Kunden wichtigen Inhalten. Mit Geschichten, die weit über klassische Werbung hinausgehen. Mit Geschichten, die Ihrer Zielgruppe zeigen, dass Sie sich um sie kümmern. Mit Geschichten, die zeigen, dass Sie der richtige Ansprechpartner sind, weil Sie über das entsprechende Wissen, die Kompetenz, die Beratung und die Leidenschaft verfügen. Mit Geschichten, die mehr sind als schön verpackte Bilder. Geschichten, die Inhalt haben, die Konstanz haben, die Substanz haben und die gut erzählt sind. Und mit denen Sie Ihre Kommunikationsstrategie vernetzen, offline wie online.

Damit Ihre Kunden einen Vorteil haben, haben Sie den Vorsprung in der Kommunikation. Mit dem entsprechenden Content-Marketing.

Barrierefreie Webtexte

Barrierefreie Webtexte bedeutet, dass Inhalte leicht verständlich sind. Wenn Sie die folgenden Punkte beachten, interessieren sich Ihre Online-Leser schneller für Ihre Texte:

  • Texte in Absätze gliedern
  • Zwischenüberschriften verfassen
  • Tabellen und Aufzählungszeichen verwenden
  • das Wichtigste an den Anfang stellen
  • einfache Sprache und positive Ausdrücke verwenden
  • kurze Texte, Sätze und Wörter bevorzugen
  • persönliche Ansprache verwenden
  • praktische Beispiele verwenden
  • eher aktiv als passiv schreiben
  • Fremdwörter vermeiden

Content-Kurator

Ein Content-Kurator findet online wie offline Inhalte, die für die Zielgruppe interessant sind. Diese publiziert er auf der Website oder via Social Media. Es kann sich dabei um eine Zusammenfassung relevanter Artikel handeln, das Zitieren von Expertenaussagen, die Kommentierung eines Sachverhaltes oder auch das Einbinden von Inhalten, die von Nutzern erzeugt wurden. Ein Content-Kurator nutzt aber auch immer wieder eigene, bereits archivierte Inhalte, aktualisiert sie und streut sie auf verschiedenen Medien. Zu beachten ist dabei immer das Urheberrecht.

Hier einige Möglichkeiten des Kuratierens:

  • E-Book: Fassen Sie wesentliche Aussagen eines E-Books zusammen und veröffentlichen Sie sie als kommentierte Fassung auf Ihrer Website.
  • News: Tragen Sie Neuigkeiten aus Ihrer Branche, Ihrem Produktangebot zusammen und bieten Sie Ihren Kunden auf einer News-Seite eine regelmäßige Sammlung der fundenen Nachrichten.
  • Infografiken: Teilen Sie aussagekräftige und relevante Infografiken auf Ihrer Seite.
  • Web-Fundstücke: Übersetzen bzw. adaptieren Sie Inhalte internationaler Seiten für Ihre deutschen User.

PR in Zeiten von Social Web

PR in Zeiten von Social Web ist meist kürzer, erscheint regelmäßiger und berichtet über ein breites Themenspektrum. Sie ist entscheidend für Ihre gute Online-Sichtbarkeit und Ihr Online-Branding. Und Google liebt aktuelle und frische Inhalte! Deshalb gilt für Pressemitteilungen in Zeiten von Social Web:

  • Versenden Sie regelmäßig Meldungen, erarbeiten Sie spannende Konzepte im Rahmen Ihrer Redaktionsplanung.
  • Erstellen Sie Ihre Pressemeldungen SEO-konform.
  • Schreiben Sie ein spannendes Intro, das Portale, Blogger und Journalisten als Teaser übernehmen können, wenn Sie auf Ihre Meldung verlinken wollen.
  • Eine knackige Headline ist ein Muss.
  • Bauen Sie einen Link zu einer passenden Landingpage ein, damit andere Seiten entsprechende Backlinks auf Ihre Seite setzen können und Kunden direkt zu Ihren Angeboten geführt werden.
  • Bilder und Videos erhöhen die Attraktivität Ihrer Pressemeldung.
  • Stellen Sie Ihre Pressemeldungen auch als RSS-Feeds zur Verfügung.

Nutzungsmöglichkeiten von Social Media

Nutzungsmöglichkeiten von Social Media: Für welche Themen nutzen Sie Social Media? Die Grenzen einzelner Marketingdisziplinen verschmelzen im Social Web immer mehr. Deshalb müssen Sie im Vorfeld Ihrer Aktivitäten die Schwerpunkte Ihrer Kommunikation festlegen. Folgende Disziplinen bieten sich für Ihre Social-Media-Marketingkommunikation an:

  • Online-PR.
  • Produktwerbung.
  • Marktforschung.
  • Kundenpflege, Kundendienst.
  • Marken-Marketing.
  • Suchmaschinenoptimierung (Verlinkungen, Sichtbarkeit).
  • Virales Marketing.
  • Von Nutzern generierte Inhalte.
  • Personalbeschaffung.
  • Kooperationsmarketing.

Das Prinzip der umgekehrten Pyramide

Der Aufbau eines gut strukturierten Webtextes folgt dem Prinzip der umgekehrten Pyramide. Die wichtigsten Informationen müssen am Anfang stehen:

  1. Essentielle Informationen, die Ihr Thema klar umreißen und für eine erfolgreiche Kunden-Kommunikation unverzichtbar sind.
  2. Ergänzende Erklärungen und nützliche Details, die Ihr Thema stützen.
  3. Informationen, die einen Mehrwert schaffen, aber nicht essentiell relevant sind.

Das Prinzip der umgekehrten Pyramide trägt einer Anforderung Rechnung, die Online-Leser an einen Autor stellen: „Komm rasch auf den Punkt und sag mir dezidiert, warum ich das lesen sollte!“