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Category ArchiveSocial Media

Tipps zum richtigen Texten im Web

Eine der wichtigsten Regeln beim Webtexten lautet: Nehmen Sie immer die Perspektive Ihrer Zielgruppe ein. Ihre Meinung, Ihr Blick auf die Dinge zählt nicht. Ihre Seiten müssen die Fragen der Leser sofort les- und sichtbar beantworten.

Welchen Mehrwert bieten Sie? Was hebt Ihr Angebot von dem der Wettbewerber ab? Mit welchen Schlüsselbegriffen bringen Sie Ihr Angebot auf die Websites?

Sie sollten jede Ihrer Seiten unter mindestens zwei Gesichtspunkten betrachten: Findet der User auf Anhieb wertvolle, ansprechend formulierte Textinformationen, die ihm die Vorteile des Angebots präsentieren? Haben die Suchmaschinen genügend regelkonforme Textinhalte, um Ihr Angebot kennenzulernen?

Texten für Facebook

Beim Texten für Facebook lautet die eindeutige Handlungsaufforderung an Sie, mit Ihren Posts die Leser zum Liken, Teilen und Kommentieren zu animieren. Es geht um den aktiven Dialog mit den Nutzern und die breite Streuung Ihrer Nachrichten

Halten Sie folgende Empfehlungen im Auge:

  • Bemühen Sie sich um einen möglichst positiven Grundton. Das animiert zu positiven Reaktionen.
  • Präsentieren Sie aktuelle, attraktive und interessante Inhalte. Verraten Sie nicht alles – damit verführen Sie Ihre Fans zum Klicken.
  • Verlinken Sie Ihre Posts mit Ihrer Website oder Ihrem Blog.
  • Fotos sorgen dafür, dass Beiträge öfter gelikt und geteilt werden.
  • Verwenden Sie möglichst einfache Bilder, die sich auch auf mobilen Endgeräten gut darstellen lassen.

Inhalte verbreiten

Ihre Inhalte im Internet verbreiten Sie am besten, wenn Sie folgende Kriterien berücksichtigen:

  • Informieren Sie externe Blogger über Ihre Inhalte. Werden Sie Gastautor auf diesen Blogs zu Ihrem Thema.
  • Bewerben Sie Ihre Beiträge als Gastautor in Online-Magazinen.
  • Teilen Sie Ihre interessanten Präsentationen auf SlideShare.
  • Nutzen Sie alle für Ihr Unternehmene wichtigen Social-Media-Kanäle.
  • Und vor allem bleiben Sie neugierig, aufgeschlossen und informiert, was sich in der digitalen Welt tut.

Barrierefreie Webtexte

Barrierefreie Webtexte bedeutet, dass Inhalte leicht verständlich sind. Wenn Sie die folgenden Punkte beachten, interessieren sich Ihre Online-Leser schneller für Ihre Texte:

  • Texte in Absätze gliedern
  • Zwischenüberschriften verfassen
  • Tabellen und Aufzählungszeichen verwenden
  • das Wichtigste an den Anfang stellen
  • einfache Sprache und positive Ausdrücke verwenden
  • kurze Texte, Sätze und Wörter bevorzugen
  • persönliche Ansprache verwenden
  • praktische Beispiele verwenden
  • eher aktiv als passiv schreiben
  • Fremdwörter vermeiden

Checkliste für SEO-relevante Textinhalte

Hier finden Sie eine Übersicht für SEO-relevante Textinhalte:

Title:

  • Seitentitel
  • maximal 60 Zeichen
  • ist zugleich eine Headline
  • soll das Haupt-Keyword enthalten

Description:

  • Kurzbeschreibung des Seiteninhalts
  • maximal 140 Zeichen

ALT-Tag:

  • Alternativtext, der lesbar wird, wenn ein Bild nicht angezeigt werden kann

Bildbeschreibung:

  • Text in HTML, der beschreibt, was auf einem Bild zu sehen ist
  • ca. 100 Wörter

Bildbenennung:

  • möglichst klar verständliche Namen
  • keine Unterstriche

sprechende Links:

  • klar formulierte Links mit aussagekräftigen Keywords

H1-H6:

  • Headlines und Zwischenheadlines im Text
  • H1 soll das Haupt-Keyword enthalten

Textmenge:

  • pro Seite mindestens 250 Wörter
  • idealerweise 250-400 Wörter

 

 

Storytelling im Content-Marketing

Storytelling im Content-Marketing ist heute wichtiger denn je. Kennen Sie das auch: Gute Geschichten und Songs, die Ohrwürmer, bleiben nachhaltig in Erinnerung. Ihre Bilder, Gefühle, die Melodien lassen uns nicht mehr los und tauchen immer wieder vor unserem geistigen Auge, in unserem Gehirn auf.

Mit Storytelling sollen Sie direkt in die Herzen und in den Verstand Ihrer Zielgruppen vordringen. Gut erzählte Produkt- oder Markengeschichten vermitteln ein lebendiges, ehrliches und anziehendes Bild Ihrer Firma, Ihrer Produkte oder Dienstleistungen.

Wichtig sind dabei folgende Prämissen:

  • An wen richtet sich die Geschichte?
  • Welche inhaltlichen Formate bevorzugt Ihr Kunde?
  • Welche Kanäle werden von Ihren Zielgruppen genutzt?
  • In welcher Tonalität wollen Sie die Geschichte erzählen?

Content-Themen

Sie fragen sich, wie Sie aktuelle und interessante Themen für Ihre Internetseiten finden können? Denn Sie wissen, dass sich der Suchmaschinen-Algorithmus von Google stark an der Qualität und der Quantität Iherer Inhalte orientiert.

Werfen sie doch mal einen Blick in die Mediadaten von Tageszeitungen, Fach- und Publikumszeitschriften sowie Online-Portalen. Dort finden Sie meistens auch langfristige Themenplanungen der Redaktionen, oftmals auch Übersichten zum Download.

Einen guten Überblick zu geplanten Themen und Ansprechpartnern liefert Ihnen auch die kostenpflichtige Datenbank Zimpel.

Content-Kurator

Ein Content-Kurator findet online wie offline Inhalte, die für die Zielgruppe interessant sind. Diese publiziert er auf der Website oder via Social Media. Es kann sich dabei um eine Zusammenfassung relevanter Artikel handeln, das Zitieren von Expertenaussagen, die Kommentierung eines Sachverhaltes oder auch das Einbinden von Inhalten, die von Nutzern erzeugt wurden. Ein Content-Kurator nutzt aber auch immer wieder eigene, bereits archivierte Inhalte, aktualisiert sie und streut sie auf verschiedenen Medien. Zu beachten ist dabei immer das Urheberrecht.

Hier einige Möglichkeiten des Kuratierens:

  • E-Book: Fassen Sie wesentliche Aussagen eines E-Books zusammen und veröffentlichen Sie sie als kommentierte Fassung auf Ihrer Website.
  • News: Tragen Sie Neuigkeiten aus Ihrer Branche, Ihrem Produktangebot zusammen und bieten Sie Ihren Kunden auf einer News-Seite eine regelmäßige Sammlung der fundenen Nachrichten.
  • Infografiken: Teilen Sie aussagekräftige und relevante Infografiken auf Ihrer Seite.
  • Web-Fundstücke: Übersetzen bzw. adaptieren Sie Inhalte internationaler Seiten für Ihre deutschen User.

Inhalte kuratieren

Ein Trend im Jahr 2016 betrifft sicherlich das Kuratieren von Inhalten im Web.

Warum? Wir alle wissen aus eigener Erfahrung, dass es immer zeitaufwändiger wird, die persönlich wichtigen Inhalte aus der Flut an Informationen herauszufiltern. Sei es bei eigenen Recherchen auf Webseiten oder bei den Nachrichteneingängen via Social Media, EMail oder anderen Kanälen.

Deshalb wird es für Firmen, die ihre Kunden mit Inhalten zu ihren Produkten und Dienstleistungen, zu Geschichten rund ums Unternehmen, rund um ihre Markenwelt versorgen wollen, immer wichtiger werden, ein professionelles Content-Management und -Marketing zu betreiben.

Hierbei zählt: Weniger ist mehr. Achten Sie auf die Qualität und Relevanz Ihrer Inhalte auf Ihrer Homepage und in Ihren Social-Media-Kanälen. Das ist allemal wichtiger als Quantität.

Blogs

Blogs sind eng mit einer Person oder einer Personengruppe (Experten, Mitarbeiter) verbunden. Beim Bloggen zählen Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit des Schreibers und somit ein ganz individueller Schreibstil.

Es steht weniger die journalistische Qualität im Vordergrund als vielmehr die Begeisterung für ein Thema. Beweisen Sie durch Ihre Texte Leidenschaft, Kompetenz und Engagement. Bringen Sie Ihr Thema in kurzen und prägnanten Sätzen auf den Punkt. Stellen Sie die Autoren des Blogs vor.

Blogtexte sollten leicht verständlich und schnell konsumierbar sein. Es empfiehlt sich eine durchschnittliche Länge von ca. 250 Wörtern, also etwa eine DIN-A4-Seite. Verwenden Sie passende Keywords in Headlines und Subheadlines, im Text, im Titel und in der Seitenbeschreibung.