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Category ArchiveKommunikation

Story-Typen

Geschichten lassen sich in verschiedene Typen gliedern. Bei der Entwicklung von Geschichten können Sie verschiedene Ansätze wählen und Schwerpunkte setzen.

  1. Unternehmensgeschichten: Seien Sie menschlich, persönlich, offen und greifbar. Arbeiten Sie klar heraus, wofür Ihre Firma und Ihre Mitarbeiter stehen. Teilen Sie Ihre Geschichte und Ihre Mission mit Ihren Kunden.
  2. Produktgeschichten:  Inszenieren Sie ein Produkt und streuen Sie die Geschichte über diverse Content-Formate und Kommunikationskanäle.
  3. Storytelling im B2B: Schreiben Sie beispielsweise ein Tagebuch über den Bau einer neuen Fabrik, lassen Sie beteiligte Mitarbeiter zur Wort kommen. Stellen Sie Testszenarien, deren Vorbereitung, Ablauf und Ergebnisse vor. Erzählen Sie von umweltpolitischen und sozialen Aktivitäten.
  4. Personality Stories: Gibt es in Ihrem Unternehmen eine starke Persönlichkeit, die als Botschafter in der Außenkommunikation dienen kann? Dann bauen Sie diesen klugen Kopf in Ihr Storytelling-Konzept ein.
  5. Educational Stories: Im Rahmen einer Geschichte lassen sich komplexe Sachverhalte vereinfacht darstellen. Schicken Sie den Helden Ihrer Geschichte auf eine Reise, in deren Verlauf er einen Lernprozess durchläuft und an deren Ende er um eine Erkenntnis reicher ist.

Visual Storytelling

Geschichten wirken auf mehreren Ebenen, sie erreichen bestenfalls unseren Verstand und unser Herz. Damit Geschichten diese Wirkung erzielen, müssen sie die Zuhörer berühren. Das hängt wiederum vom Erzähler ab. Er muss sich ebenso von der Geschichte berühren lassen.

Die Entwicklung von Apps hat die Art und Weise, wie wir Geschichten erzählen, deutlich gewandelt. Youtuber gelten als die neuen Influencer, unsere Kommunikation wird „snapchattisiert“. Das zeigt, wohin die Reise geht. Wenig Text, viele Bilder und Videos, die auf mobilen Endgeräten funktionieren: Das ist die Basis für erfolgreiches Visual Storytelling.

Neue Technologien wie Virtual­ und Augmented Reality werden in den kommenden Jahren die Art, wie wir Geschichten erzählen und erleben, nachhaltig verändern. Zuhörer werden vom passiven Konsumenten zum aktiven Teil der Geschichte. Für Unternehmen und Marken werden so völlig neue Möglichkeiten des Storytelling entstehen.

Zehn Gründe für eine Content-Strategie

Darum sollten Sie das Thema Content-Strategie auf Ihrer Agenda haben:

  1. Sie brauchen eine Strategie, um mit Ihren Inhalten effizient arbeiten und alle Kanäle klug bespielen zu können.
  2. Weil Sie bisher keinen Überblick über Ihre Inhalte haben.
  3. Weil Sie mit Ohren Inhalten Geld verdienen und Ihre Ziele erreichen wollen.
  4. Content spielt eine wichtige Rolle bei Kundenbindung und Kundentreue.
  5. Content hilft, Ihr Online-Branding aufzubauen.
  6. Content ist die Grundlage für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung.
  7. Kunden sind anspruchsvoll und auch in der virtuellen Welt zählt oft der erste Eindruck.
  8. Weil Sie ein Kosten-Nutzen-Verständnis für Internet-Inhalte entwickeln müssen.
  9. Die Content-Strategie bildet die Grundlage für ein erfolgreiches Content-Marketing.
  10. Weil exklusive und hochwertige Inhalte Ihr größter Wettbewerbsvorteil ist.

 

Vier Bausteine für eine erfolgreiche Content-Strategie

Beachten Sie die folgenden vier Bausteine für eine erfolgreiche Content-Strategie:

  1. Content-Audit: Im Rahmen des Audits eruieren Sie, wie viele Inhalte Sie bereits online gestellt haben, wie brauchbar diese sind und welche Inhalte Ihnen noch fehlen.
  2. Content-Planung: Legen Sie fest, welche Inhalte in welcher Form für welche Zielgruppe und zum Erreichen Ihrer Ziele vorhanden sein müssen.
  3. Content-Produktion: Wer erstellt Inhalte? Wer kontrolliert die Qualität? Wie viel Zeit benötigt die Umsetzung? Welche Guidelines sind zu beachten?
  4. Content-Management: Das tägliche Geschäft mit Ihren hochwertigen Inhalten, deren Veröffentlichung und Streuung in diversen Knälen (Social Media, Blog, PR-Portale etc.)

 

Pressemeldungen online verfassen

Beachten Sie beim Verfassen von Pressemeldungen online folgende relevante Punkte:

  • Verwenden Sie Keywords in den Überschriften und im Text sowie in den Metadaten. Auch Ihre Bilder sollten eine Bildbennennung und -beschreibung enthalten.
  • Schreiben und veröffentlichen Sie regelmäßig. Nutzen Sie dazu Presse- und Fachportale sowie Verteiler wie prgateway und prtargeting.
  • Orientieren Sie sich bei Ihrem Textaufbau am Prinzip der umgekehrten Pyramide. Berücksichtigen Sie die Grundsätze des Grafischen Schreibens.
  • Schreiben Sie sachlich, faktenbasiert und leicht verständlich.
  • Idealerweise umfasst Ihre Meldung etwa 400 Wörter.
  • Denken Sie an Ihre Kontaktinformationen, Ansprechpartner sowie Link zu Ihrer Homepage.

Storytelling: Erfolgreich Geschichten erzählen

Wir erzählen Geschichten, seit es uns Menschen gibt. Geschichten unterhalten uns, sie lösen Emotionen aus. Und mit Geschichten geben wir Informationen, Inhalte, Werte sowie Normen weiter. Geschichten dringen tief in unser Bewusstsein ein.

Storytelling, wie es im Marketingduktus heißt, ist deshalb ein wichtiges Instrument in der Kommunikation von Unternehmen mit ihren Kunden. Mit Geschichten können Sie Ihre Inhalte mit positiven Gefühlen besetzen.

Gute Geschichten bilden die Unternehmensrealität ab. Gute Geschichten machen die Mitarbeiter des Unternehmens zu Hauptdarstellern. Kunden rücken in das Zentrum der Geschichten. Das Unternehmer tritt in Nebenrollen auf, als Lösungsfinder oder kompetenter Begleiter.

Erzählen Sie Ihre Geschichten crossmedial: auf den klassischen Offline- wie in den Online-Kanälen. Nutzen Sie die Sozialen Netzwerke ebenso wie professionelle PR-Dienstleister. Das steigert Ihr Google-Ranking und damit die Reichweite Ihrer Geschichte. Kooperieren Sie mit Journalisten und Bloggern.

Das Keyword in der Headline

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sie Ihr Keyword auf attraktive Weise in Ihrer Headline unterbringen:

  1. Nutzen Sie einen Doppelpunkt. Damit texten Sie eine ansprechende Überschrift. Stellen Sie das Keyword an den Anfang der Zeile und trennen Sie ihn mit Hilfe eines Doppelpunktes vom restlichen Text.
  2. Texten Sie eine emotionale Subheadline. Damit können Sie auf Kaufimpulse abzielen.

Ihre Überschrift soll dazu animieren, den folgenden Text zu lesen. Darüber hinaus kann eine gute Headline:

  • Aufmerksamkeit erregen
  • unterhalten
  • Spannung erzeugen
  • Vorteile kommunizieren
  • ein Image transportieren
  • ein bestimmtes Gefühl erzeugen
  • neugierig auf den Fließtext machen
  • informieren
  • überzeugen
  • sich beim Leser einprägen
  • verkaufen

 

Content als Erfolgsfaktor

Investitionen in qualitativ hochwertigen Content für Webseiten zählen heute zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren des Content-Managements. Mit den richtigen Maßnahmen verbessern Sie viele relevante Faktoren:

  • Ihr Firmenimage
  • Ihre Markenwahrnehmung
  • das Vertrauen in Ihr Angebot und Ihre Firma
  • die Konversionsraten
  • die Reichweite Ihrer Inhalte
  • die Neukundenakquise
  • Ihre Stellung im Wettbewerb
  • Auffindbarkeit, Sichtbarkeitkeit, Ranking im Internet (SEO)
  • Kundenbindung
  • die Verweildauer auf Ihren Seiten
  • höhere Besuchszahlen auf Ihren Seiten
  • die Chance auf positive Social-Media-Reaktionen

Grafisches Schreiben

Formatieren Sie Ihre Webtexte so, dass die Lesbarkeit erleichtert wird. Vermeiden Sie Textwüsten.

Beachten Sie die Kriterien des Grafischen Schreibens:

  • Jeder Text braucht eine aussagekräftige Überschrift.
  • Respektieren Sie das Prinzip der umgekehrten Pyramide: An den Anfang des Textes gehört ein optisch klar abgesetzter Intro-Abschnitt.
  • Absätze erleichtern die Lesbarkeit. Wenn Informationen in sinnvolle Gruppen zusammengestellt sind, nimmt sie das menschliche Auge leichter auf.
  • Fügen Sie prägnante, knackige Zwischenüberschriften ein. Sie erhöhen die Aufmerksamkeit des Lesers.

Verlinken Sie Ihre Webtexte richtig

Das richtige Verlinken von Webtexten gehört zum Einmaleins eines jeden guten Webtexters. Platzieren Sie nicht zu viele Links im Fließtext, denn das verwirrt den Leser nur.

Verlinkungen erfüllen verschiedene Funktionen:

  • Links dienen als Navigations- und Orientierungshilfe für den Leser.
  • Der Leser bekommt die Möglichkeit, weitere Informationen zum Thema zu erhalten oder auf ältere Beiträge zuzugreifen.
  • Sprechende Links verstärken die Themenrelevanz zur verlinkten Seite. Als formales Stilmittel verbessern sie zudem die Lesbarkeit des Textes.
  • Thematisch passende Links geben der Seite eine höhere Relevanz für die entsprechenden Inhalte.
  • Links bieten Google mehr Transparenz und Struktur. Sie helfen der Suchmaschine, die Seite schneller zu verstehen und kennenzulernen..